„Die Höhle der Löwen“-Deals: Investoren, bekannte Erfolge und geplatzte Verträge im Überblick

Seit 2014 pitchen Gründer in der VOX-Show „Die Höhle der Löwen“ um Kapital – und beinahe jede Woche entsteht vor laufender Kamera ein neuer Deal. Was dort wie ein besiegelter Vertrag aussieht, ist allerdings zunächst nur eine Absichtserklärung: Ob aus dem Handschlag ein echtes Investment wird, entscheidet sich erst nach dem Dreh. Hier bekommst du den seriösen Überblick über die Höhle-der-Löwen-Deals: Wer aktuell in der Jury sitzt, welche Produkte zu den größten Erfolgen des Formats zählen, welche Deals spektakulär geplatzt sind und warum das deutlich häufiger passiert, als die Sendung vermuten lässt. Alle Zahlen sind mit Quelle und Stand-Datum versehen.
Die wichtigsten Antworten im Überblick:
- Deal-Quote: Seit 2014 wurden laut der Statistikseite dhdl.info 948 Geschäftsideen präsentiert; 505 davon endeten mit einem TV-Deal (53 Prozent), tatsächlich realisiert wurden 319 (63 Prozent) – Stand 2026.
- Aktuelle Investoren: Ralf Dümmel, Nils Glagau, Carsten Maschmeyer, Dagmar Wöhrl, Tillman Schulz, Janna Ensthaler und Tijen Onaran; Judith Williams pausiert derzeit (Quelle: dhdl.info, Stand 2026).
- Bekannteste Erfolge: YFood, Ankerkraut, waterdrop, Koawach, smartsleep und Happybrush – mehrere davon mit laut Presseberichten geschätzten Jahresumsätzen im zwei- bis dreistelligen Millionenbereich.
- Prominent geplatzt: etwa der Gitti-Deal mit Judith Williams nach einem Bewertungsstreit und das Millionenangebot für FYTA aus Staffel 18 (2025).
- Grund für die Ausfälle: Der TV-Deal ist eine mündliche Absichtserklärung. Erst die Due-Diligence-Prüfung ohne Kameras entscheidet, ob ein notariell fixierter Vertrag folgt.
Die Investoren der Höhle der Löwen im Überblick
Die Jury – in der Show „Löwen“ genannt – besteht aus Unternehmern und Investoren, die eigenes Geld einsetzen. Die Besetzung wechselt von Staffel zu Staffel; laut der Fan- und Statistikseite dhdl.info sieht die aktuelle Riege so aus (Stand 2026):
- Ralf Dümmel: Der Handelsprofi ist seit Staffel 3 (2016) dabei und gilt als Investor mit den meisten Deals des Formats. Über seine DS Group bringt er Produkte flächendeckend in den stationären Handel – sein Fokus liegt entsprechend auf Konsumgütern, die im Regal funktionieren.
- Nils Glagau: Der Geschäftsführer von Orthomol, einem Familienunternehmen für Nahrungsergänzungsmittel, investiert bevorzugt in Gesundheits- und Food-Produkte. In der Show fällt er durch detaillierte Nachfragen zu Herstellung, Rezeptur und Margen auf.
- Carsten Maschmeyer: Der Finanzunternehmer zählt zu den erfahrensten Investoren der Runde und ist für hohe Tickets bekannt. 2018 bot er gemeinsam mit Ralf Dümmel 1,5 Millionen Euro für smartsleep – laut BILD ein Rekordangebot (Stand: 29.04.2025).
- Dagmar Wöhrl: Die Nürnberger Unternehmerin gehört zu den dienstältesten Löwen der Show. Ihr bekanntester Deal ist waterdrop: 2018 investierte sie 500.000 Euro in das Wiener Start-up, das laut OMR inzwischen rund 100 Millionen Euro Jahresumsatz erzielt (Stand: April 2025).
- Tillman Schulz: Der Unternehmer aus Leer in Ostfriesland führt eine Holding mit Food- und Non-Food-Marken. Er steigt häufig bei Produkten ein, die er über eigene Vertriebsstrukturen skalieren kann, und gilt als Verhandlungspartner mit Blick fürs Operative.
- Janna Ensthaler: Die Venture-Capital-Investorin ist Gründungspartnerin des Green Generation Fund (GGF). Nicht zu verwechseln ist sie mit dem Berliner Frühphasenfonds 468 Capital – das ist der Fonds ihres Mannes Ludwig Ensthaler. In Staffel 18 (2025) legte sie gemeinsam mit Maschmeyer das millionenschwere Angebot für FYTA vor, das später platzte.
- Tijen Onaran: Seit Staffel 14 (2023) verstärkt die Unternehmerin und Investorin die Jury. Ihre Schwerpunkte sind Diversität und Digitalisierung (Quelle: dhdl.info, Stand 2026).
- Judith Williams: Die Investorin mit TV-Shopping-Hintergrund steht für zahlreiche Beauty- und Lifestyle-Deals der vergangenen Jahre. Aktuell pausiert sie; ein Comeback in einer späteren Staffel ist laut dhdl.info nicht ausgeschlossen (Stand 2026).
Für Gründer lohnt der Blick auf diese Schwerpunkte: Wer ein Handelsprodukt pitcht, spricht faktisch Dümmel an, wer eine Tech-Idee hat, eher Ensthaler oder Onaran. Diese Logik erklärt auch viele Deal-Konstellationen in der Tabelle weiter unten.
Die bekanntesten Höhle-der-Löwen-Deals in der Tabelle
Welche Deals sind bis heute die Aushängeschilder des Formats? Die folgende Übersicht bündelt die prominentesten Erfolge mit Staffel, Investor und aktuellem Status. Die Umsatzangaben stammen aus Presseberichten und sind als Schätzungen der jeweiligen Quellen zu lesen; als Stand-Datum dient der 29. April 2025, das Erscheinungsdatum der zusammenfassenden BILD-Übersicht, auf der die Angaben beruhen.
| Staffel | Produkt | Investor | Status |
|---|---|---|---|
| Staffel 2 (2015) | Koawach (Koffein-Kakao) | Jochen Schweizer | Deal geplatzt (einvernehmlich nach der Sendung aufgelöst); Unternehmen erfolgreich ohne Investment weitergeführt; rund 10 Mio. Euro Jahresumsatz seit 2023, so Gründer Daniel Duarte im Onecrowd-Interview (Stand: 29.04.2025) |
| Staffel 3 (2016) | Ankerkraut (Gewürzmischungen) | Frank Thelen | Deal realisiert; rund 50 Mio. Euro Jahresumsatz laut Business Insider; Nestlé hält inzwischen die Mehrheit (Stand: 29.04.2025) |
| Staffel 4 (2017) | Happybrush (Schallzahnbürsten) | Carsten Maschmeyer & Ralf Dümmel | Deal realisiert; achtstelliger Jahresumsatz 2023 laut Handelsblatt (Stand: 29.04.2025) |
| Staffel 4 (2017) | 3Bears (Porridge) | Frank Thelen & Judith Williams | Deal realisiert; vor dem Pitch 160.000 Euro Umsatz, 2021 wurden zehn Millionen angepeilt (BILD-Interview, Stand: 29.04.2025) |
| Staffel 5 (2018) | YFood (Trinkmahlzeiten) | Frank Thelen | Deal realisiert; rund 120 Mio. Euro Umsatz 2022 laut WirtschaftsWoche, 2024 über 160 Mio. verkaufte Produkte (Stand: 29.04.2025) |
| Staffel 5 (2018) | waterdrop (Microdrinks) | Dagmar Wöhrl (500.000 Euro) | Deal realisiert; rund 100 Mio. Euro Jahresumsatz laut OMR (Stand: 29.04.2025) |
| Staffel 5 (2018) | smartsleep (Schlaf-Nahrungsergänzung) | Carsten Maschmeyer & Ralf Dümmel (1,5 Mio. Euro) | Deal realisiert; bereits 2018 zehn Mio. Euro Umsatz laut Business Insider (Stand: 29.04.2025) |
| Staffel 7 (2020) | Duschbrocken (feste Duschpflege) | Ralf Dümmel | Deal realisiert; fünf Mio. Euro Umsatz und 25 Mitarbeiter in fünf Jahren (Podcast-Interview 2023, Stand: 29.04.2025) |
Drei Muster fallen auf: Erstens dominieren Food- und Gesundheitsprodukte die Erfolgsliste, zweitens waren fast alle Top-Deals vergleichsweise frühe Einstiege mit überschaubaren Summen, und drittens profitierten die meisten Marken vom Handelszugang ihrer Löwen. Frank Thelen, der mit YFood und Ankerkraut zwei der umsatzstärksten Marken im Portfolio hatte, investiert seit einigen Staffeln nicht mehr in der Show – seine Deals wirken trotzdem nach. Diese Übersicht wird laufend aktualisiert, sobald neue belegbare Zahlen vorliegen.

Geplatzte Höhle-der-Löwen-Deals – und was schiefging
Dass nicht jeder TV-Deal Bestand hat, gehört zum Format. Eine viel zitierte Größenordnung stammt aus einer Auswertung von Business Insider, über die der stern berichtete: Von zehn in der Show geschlossenen Deals platzten im Nachgang im Schnitt vier; Grundlage waren 153 untersuchte TV-Deals. Das deckt sich mit der Gesamtstatistik von dhdl.info, die 63 Prozent realisierte Deals ausweist – umgekehrt blieben demnach rund 37 Prozent der TV-Deals ohne Vertrag (Stand 2026). Je nach Staffel und Erhebungszeitraum schwankt die Quote, die Richtung aber bleibt gleich: Ein relevanter Teil der Fernseh-Deals wird nie unterschrieben. Drei Fälle zeigen, wie unterschiedlich die Gründe ausfallen können.
Gitti: Streit um die Unternehmensbewertung
Der Beauty-Deal von gitti mit Judith Williams zählte zu den bekanntesten Absagen der frühen Staffeln. Nach der Aufzeichnung scheiterte die Umsetzung am Preis: Williams sagte später, die Gründerin habe in den Gesprächen nach dem Dreh „eine vielfach höhere Bewertung durchsetzen“ wollen – legitim, aber ihr Team habe sich dagegen entschieden (Zitat via alleantworten.de). Der Fall zeigt das klassische Konfliktfeld: Fühlt sich der im Studio vereinbarte Preis für eine Seite nach der Ausstrahlung zu niedrig an – etwa weil die Nachfrage durch den TV-Effekt sprunghaft steigt –, wird die Nachverhandlung zum Zerreißtest.
FYTA: Millionenangebot aus Staffel 18 ohne Vertrag
Für Aufsehen sorgte 2025 der Fall FYTA: Gründerin Claudia Nassif und Alexander Schmitt pitchten einen smarten Pflanzensensor, der Bewässerung, Licht, Temperatur und Nährstoffbedarf von Zimmerpflanzen misst. In der Auftaktfolge von Staffel 18 sagten Janna Ensthaler und Carsten Maschmeyer je 500.000 Euro zu – zusammen eine Million Euro und damit eines der höchsten Angebote der Showgeschichte. Wie Promiflash berichtete, platzte der Deal nach der Sendung in der Prüfphase; ein Vertrag kam nicht zustande. Die genauen Gründe für den Ausfall wurden nicht öffentlich.
Weitere Ausfälle: vom Nicht-Deal bis zur halben Umsetzung
Neben komplett geplatzten Verträgen gibt es Graustufen: Bei waterdrop wollte Ralf Dümmel 2018 neben Dagmar Wöhrl ebenfalls einsteigen, doch sein Teil des Deals kam nicht zustande – realisiert wurde nur das Investment Wöhrls (Quelle: BILD, 29.04.2025). Und eine von t3n vorgestellte Analyse kommt zu dem Ergebnis, dass besonders in den ersten Staffeln viele Deals im Nachgang scheiterten – etwa weil Gründer falsche Angaben gemacht hatten, bereits Konkurrenzprodukte existierten oder sich beide Seiten nicht auf Vertragsdetails einigen konnten. Hinter den Ausfällen stecken also fast immer handfeste Prüfungs- und Verhandlungsgründe – Vorgänge, die im Fernsehen schlicht nicht zu sehen sind.
Warum ein TV-Deal nicht automatisch zum Vertrag führt
Der zentrale Punkt, den viele Zuschauer übersehen: Die Einigung im Studio ist eine mündliche Absichtserklärung auf Basis ungeprüfter Pitch-Angaben. Erst nach dem Dreh beginnt die eigentliche Arbeit – ohne Kameras. Investoren und ihre Teams prüfen Bilanzen, Verträge, Patente und die im Pitch genannten Zahlen (Due Diligence), verhandeln Konditionen wie Anteile, Klauseln und Mitspracherechte nach und lassen das Ergebnis schließlich vertraglich fixieren. Erst dann existiert ein bindendes Investment.
Konkret sieht diese Prüfungsphase in der Regel so aus: Das Investorenteam fordert Unterlagen an – vom Handelsregisterauszug und Gesellschaftervertrag über Buchhaltungs- und Umsatznachweise bis zu Marken- und Patenturkunden. Größere Beteiligungsgesellschaften ziehen dafür mitunter Steuerberater, Anwälte oder eigene Analysten hinzu. Parallel gleicht das Team die Aussagen aus dem Pitch mit den Belegen ab: Deckt sich der genannte Umsatz mit den Buchungen? Sind die Schutzrechte tatsächlich eingetragen? Gibt es Verpflichtungen gegenüber Banken oder früheren Geldgebern, die im Studio keine Erwähnung fanden? Erst wenn diese Fragen belastbar beantwortet sind, folgt die finale Vertragsgestaltung – etwa zu Anteilshöhe, Vetorechten, Rückkaufklauseln oder der Auszahlung des Investments in Tranchen.
Auch der Faktor Zeit spielt eine Rolle: Zwischen Aufzeichnung und Ausstrahlung einer Folge liegen oft mehrere Monate, in denen sich bei einem jungen Unternehmen viel verändern kann – vom Umsatz bis zur Teamzusammensetzung. Konditionen, die am Drehtag sinnvoll erschienen, müssen dann möglicherweise neu bewertet werden.
Für Gründer ergibt sich daraus eine praktische Konsequenz: Wer im Pitch eine Zahl nennt, sollte sie jederzeit belegen können. Überhöhte Prognosen, unklare Markenrechte oder nicht offengelegte Vorinvestoren zählen zu den klassischen Stolpersteinen, die sich bereits vor der Aufzeichnung ausräumen lassen. Wer die Show-Bewerbung wie eine echte Finanzierungsrunde vorbereitet, erhöht damit die Chance, dass aus der TV-Zusage am Ende auch ein unterschriebener Vertrag wird.
Wie groß der Unterschied zwischen TV-Zusage und Realisierung ist, zeigen die aggregierten Zahlen der Statistikseite dhdl.info (Stand 2026):
- 948 Geschäftsideen wurden seit 2014 in der Show präsentiert.
- 505 davon endeten mit einem TV-Deal – eine Deal-Wahrscheinlichkeit von 53 Prozent.
- Tatsächlich realisiert wurden 319 Deals, das entspricht 63 Prozent der TV-Abschlüsse.
- In der Show zugesagt wurden Investitionen von insgesamt 94,517 Millionen Euro; realisiert wurden 53,517 Millionen Euro.
Zwischen versprochenem und geflossenem Geld liegen damit rund 41 Millionen Euro – der quantifizierte Beleg dafür, dass die Phase nach dem Dreh ein echter Filter ist. Die typischen Ausfallgründe decken sich mit dem, was aus klassischen Beteiligungsprozessen bekannt ist: Die geprüften Zahlen weichen von den Pitch-Angaben ab, rechtliche Risiken tauchen auf, eine Seite fordert nachträglich andere Konditionen, oder die Zusammenarbeit passt menschlich nicht. Für dich heißt das: Eine TV-Zusage ist ein ernst gemeinter Zwischenschritt, aber keine Garantie – und ein geplatzter Deal sagt wenig über die Qualität des Produkts aus.
Höhle-der-Löwen-Produkte: Was ist aus ihnen geworden?
Abseits der Top-Deals stellen viele Zuschauer eine pragmatische Frage: Kann man die Produkte aus der Show heute noch kaufen? In den meisten Fällen ja. Die Erfolgsmarken aus der Tabelle – von Ankerkraut bis Happybrush – stehen längst in Supermärkten, Drogerien und Online-Shops; Netto hat Höhle-der-Löwen-Produkte wie eine Kinderdusche und vegane Bulgurcups ins Sortiment aufgenommen. Doch auch zahlreiche Produkte ohne Millionen-Deal oder sogar ganz ohne Deal sind weiter erhältlich. Die Fanseite dhdl.info, die alle 948 vorgestellten Gründungen in einer Datenbank erfasst, stellt fest: Die meisten Teilnehmer sind auch ohne Investment noch am Markt, weil allein die TV-Reichweite für einen spürbaren Nachfrageschub sorgt (Stand 2026). Ein Beispiel dafür liefert Tallow-Naturals-Gründer Niklas Spiegel, der im Interview über Hautpflege, Wachstum und seinen DHDL-Erfolg spricht.
Wer ein Produkt aus einer aktuellen Folge sucht, findet es meist im Online-Shop des jeweiligen Start-ups oder über große Marktplätze; viele Deals der letzten Staffeln sind zudem flächendeckend in den Handel eingestiegen. Ein Blick auf die Website oder die Social-Media-Kanäle des Start-ups verrät dir in der Regel schnell, ob und wo das Produkt erhältlich ist. Und für Gründer bleibt die Erkenntnis: Für viele wiegt die Aufmerksamkeit der Ausstrahlung am Ende schwerer als der Vertrag selbst – das unterstreicht die hohe Zahl geplatzter, aber trotzdem erfolgreicher Marken. Dieser Artikel wird laufend aktualisiert, sobald neue Staffeln, Deals oder belegbare Umsatzzahlen vorliegen.
FAQ zu den Höhle-der-Löwen-Deals
Wie viele Deals platzen bei „Die Höhle der Löwen“?
Nach den verfügbaren Auswertungen scheitert rund jeder dritte bis vierte TV-Deal im Nachgang: Die Statistikseite dhdl.info weist 319 realisierte von 505 TV-Deals aus (63 Prozent, Stand 2026); eine Business-Insider-Auswertung, über die der stern berichtete, kam auf durchschnittlich vier geplatzte Deals von zehn.
Wer ist der erfolgreichste Investor bei „Die Höhle der Löwen“?
Ein offizielles Ranking gibt es nicht – die Antwort hängt vom Maßstab ab. Ralf Dümmel gilt als Investor mit den meisten abgeschlossenen Deals überhaupt. Misst man Erfolg an den Umsätzen der Portfoliomarken, liegen die früheren Deals von Frank Thelen vorn: YFood erzielte 2022 laut WirtschaftsWoche rund 120 Millionen Euro Umsatz, Ankerkraut kommt laut Business Insider auf rund 50 Millionen Euro Jahresumsatz. Dagmar Wöhrls waterdrop-Deal zählt mit rund 100 Millionen Euro Jahresumsatz (laut OMR) ebenfalls zu den Spitzenwerten (alle Angaben: Stand April 2025).
Welche Investoren sind aktuell bei DHDL dabei?
Laut dhdl.info (Stand 2026) bilden Ralf Dümmel, Nils Glagau, Carsten Maschmeyer, Dagmar Wöhrl, Tillman Schulz, Janna Ensthaler und Tijen Onaran die aktuelle Investorenrunde; Judith Williams pausiert. Da sich die Besetzung von Staffel zu Staffel ändert, lohnt vor einer neuen Staffel ein Blick in den Investoren-Überblick weiter oben.
Muss ein in der Show geschlossener Deal wirklich abgeschlossen werden?
Nein. Die Zusage vor der Kamera ist eine mündliche Absichtserklärung; beide Seiten können nach der Sendung aussteigen, wenn die Prüfung der Unterlagen oder die Vertragsverhandlung scheitert. Rechtlich bindend wird ein Deal erst mit der vertraglichen Fixierung nach der Due Diligence.
Was passiert nach der Sendung mit einem Deal?
Es folgt die Due Diligence: Das Investorenteam prüft Zahlen, Verträge und rechtliche Risiken, danach werden die Konditionen final verhandelt und der Vertrag notariell beurkundet. Der Prozess dauert Wochen bis Monate – deshalb wird oft erst lange nach der Ausstrahlung bekannt, ob ein TV-Deal tatsächlich realisiert wurde.
Welche Produkte aus „Die Höhle der Löwen“ sind noch erhältlich?
Die große Mehrheit. Erfolgsmarken wie Ankerkraut, YFood oder Happybrush sind im stationären Handel Standard, und auch viele Produkte aus geplatzten Deals verkaufen sich weiter online. Weil mit jeder Staffel neue Deals und Produkte dazukommen, wird diese Übersicht regelmäßig aktualisiert – schau bei neuen Staffeln einfach wieder vorbei.
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