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Founders Associate: Aufgaben, Gehalt und der Weg zum eigenen Startup

Pitchdeck Magazin Redaktion·
Selbstbewusster
Bild von Aathif Aarifeen auf Pexels

Ein Founders Associate ist die rechte Hand der Gründer in einem Startup: eine Vollzeit-Einstiegsrolle, die strategische und operative Aufgaben bündelt – vom Reporting über Organisation und Kommunikation bis zu eigenverantwortlichen Sonderprojekten. Er entlastet das Gründerteam dort, wo es am meisten zählt, und bekommt dafür Einblick in nahezu jeden Unternehmensbereich. Kurz zur Schreibweise: Auch „Founder Associate“ – ohne s – bezeichnet exakt dieselbe Rolle.

  • Aufgaben: Reporting und Dokumentation, Organisation, Kommunikation, Schnittstelle zwischen Team und Geschäftsführung sowie „Special Projects“ – in frühen Phasen eher administrativ, ab der Series A zunehmend strategisch.
  • Gehalt: meist 40.000 bis 50.000 Euro brutto im Jahr (Stand: November 2025); je nach Startup und Phase sind auch 30.000 bis 60.000 Euro möglich.
  • Für wen: Berufseinsteiger und Young Professionals mit Organisationstalent, klarer Kommunikation, analytischem Denken und großer Lernbereitschaft.
  • Perspektive: häufig die nächste Stufe Chief of Staff – und für manche irgendwann das eigene Startup.

Du willst in die Startup-Welt einsteigen, weißt aber nicht, mit welcher Rolle? Der Founders Associate gilt als einer der direktesten Wege, um Gründung hautnah mitzuerleben – und taucht in Stellenanzeigen immer häufiger auf. Gleichzeitig ist die Rolle schwer greifbar: Mal klingt sie nach Assistenz, mal nach Strategiejob. Dieser Artikel räumt auf. Du erfährst, was ein Founders Associate konkret macht, was du verdienen kannst, welche Skills zählen und ob die Rolle wirklich ein Sprungbrett ins eigene Unternehmertum ist. Grundlage ist ein ausführlicher Beitrag von Business Insider (Gründerszene) vom 24. November 2025, in dem Recruiter, VC-Verantwortliche und zwei praktizierende Founders Associates zu Wort kommen.

Was ist ein Founders Associate?

Die Rolle ist in der deutschen Unternehmenswelt relativ neu – der Bedarf dahinter ist uralt. Charlotte Niklahs, Head of Venture Development beim Investor Project A, beschreibt das klassische Gründerproblem so: zu wenig Zeit, ein voller Kalender, ein Management-Team, dessen Ziele definiert und dessen Fortschritte im Blick behalten werden wollen. Engpässe in Tech oder Marketing lassen sich mit neuen Einstellungen lösen. Doch was passiert, wenn der Gründer selbst zum Engpass wird?

Genau hier setzt die Rolle an. Kerstin Sandow, Senior Manager für Talent and Venture Development beim Berliner VC Atlantic Labs, sagt, dass früher oder später fast jeder Gründer nach jemandem fragt, der ihn als rechte Hand unterstützt – und genau das sei das Kernprofil. Niklahs nennt den Founders Associate deshalb auch den „Projektmanager des CEOs“: jemanden, der gleichzeitig nah am Team und nah an der Geschäftsführung arbeitet.

Wie verbreitet die Rolle inzwischen ist, zeigt ein Beispiel: Bei 20 bis 30 Prozent der Startups im Project-A-Portfolio sind nach Niklahs' Angaben Founders Associates beschäftigt. Das ist ein portfoliospezifischer Wert und keine Marktstudie, aber ein deutliches Signal. Auch Christian Graser und Sebastian Wesserle, die mit ihrer Recruiting-Agentur Angeheuert in Innsbruck arbeiten, beobachten eine steigende Nachfrage nach diesem Profil.

Eine allgemeingültige Definition gibt es trotzdem nicht. In der Old Economy würde man von einer Assistenz der Geschäftsführung sprechen, sagen die österreichischen Recruiter – doch das greift zu kurz. Die meisten Gründer verstehen laut Niklahs, dass ein Founders Associate kein Executive Assistant ist; dafür sei die Person schlicht zu teuer. Das tatsächliche Profil hängt stark vom jeweiligen Startup ab – und genau diese Bandbreite macht den nächsten Abschnitt wichtig.

Typische Aufgaben als rechte Hand der Gründer

Die Rolle ist bewusst breit angelegt – und genau das macht sie schwer greifbar. Was landet wirklich auf deinem Tisch? Die folgende Tabelle bündelt die Aufgabenbereiche, die in der Praxis immer wieder genannt werden, und zeigt, welche konkreten Tätigkeiten dahinterstehen.

AufgabenbereichTypische Tätigkeiten
Reporting & Dokumentationwöchentliche Investor-Updates schreiben, Meetings vor- und nachbereiten, KPIs aufbereiten, Finanzmodell aktuell halten
Organisation & KoordinationMeetings, Präsentationen und Events planen, Board-Meetings inhaltlich vorbereiten, Termine koordinieren
KommunikationKontakt zu Abteilungen, Investoren und Kunden halten, wenn die Gründer keine Zeit haben
Schnittstelle Team & Geschäftsführungzwischen Team und Gründern vermitteln, Prioritäten abstimmen, Unterstützungsbedarf erkennen
Strategie & ProjektleitungMarktanalysen durchführen, unternehmensweite Projekte eigenverantwortlich vorantreiben
Fundraising-SupportPitch-Material erstellen, Investor-Updates vorbereiten, Datenraum pflegen, Investoren recherchieren
Go-to-Market & SalesVertriebspipeline pflegen, Outreach koordinieren, Prozesse aufsetzen, die ohne die Gründer laufen
Special Projectsalles, was den Gründern Zeit spart und das Unternehmen voranbringt – von Tool-Recherche bis Prozessoptimierung

Entscheidend ist die Gewichtung – und die hängt von der Unternehmensphase ab. In wachsenden, frühphasigen Startups braucht der Gründer vor allem Entlastung bei administrativen und organisatorischen Aufgaben des Alltagsgeschäfts, erklärt Wesserle. Das ähnelt dann einer klassischen Assistenz. Besonders interessant wird es ab der Series A: Dann bekommst du größere Eigenverantwortung, bist stärker an der Entwicklung des Unternehmens beteiligt und kannst als Sparringspartner der Gründer an der strategischen Planung mitwirken.

Wie sich das im Alltag anfühlt, zeigt Lukas Bischof, Founders Associate bei Heydata, einem Berliner Startup für Datenschutzsoftware. Morgens checkt er bereits zu Hause seine E-Mails und beantwortet, was dringend ist. Im Büro kümmert er sich zunächst um Anfragen der Kollegen – aktuell etwa um ein Company Retreat mit allen Fragen zu Anreise und Verpflegung. Danach arbeitet er an seinem eigenen Projekt: Er sucht Tools zur Prozessoptimierung im Finance-Bereich, weil seine Firma noch keine große Finanzabteilung hat. Nachmittags sitzt er in Meetings mit den Teamleads und den Gründern, berichtet über den Stand in den Teams und priorisiert mit der Geschäftsleitung, wer wo Unterstützung braucht. Der rote Faden ist dabei nicht das Thema, sondern die Haltung: Ownership übernehmen, priorisieren, liefern.

Zwei Dinge solltest du über die Aufgaben wissen. Erstens: Die Rolle ist keine Mädchen-für-alles-Stelle, betont Bischof. Sie ermöglicht es, eine der Personen zu werden, die das Unternehmen am besten kennen – und genau daraus entsteht die Chance, Abläufe kritisch zu hinterfragen und Verbesserungen vorzuschlagen. Zweitens: Auch weniger glamouröse Aufgaben gehören dazu. Die Recruiter aus Innsbruck sagen Bewerbern deshalb offen, dass neben strategischen Themen eben auch Alltagsarbeit anfällt – in frühphasigen Startups ist schließlich selbst der CEO ein Generalist.

Infografik: Typische Aufgaben als rechte Hand der Gründer Aufgabenbereich: Reporting & Dokumentation | Typische Tätigkeiten: wöchent...

Was verdient ein Founders Associate?

Kommen wir zur konkreten Zahl: Bei VC-Firmen gilt der Founders Associate als Vollzeit-Einstiegsjob, dessen Vergütung bei 40.000 bis 50.000 Euro brutto im Jahr liegt. Das berichtet Business Insider (Gründerszene) in einem Beitrag vom 24. November 2025, für den Recruiter, VC-Verantwortliche und praktizierende Founders Associates befragt wurden. Die Recruiter aus Österreich haben nach eigener Angabe auch schon Kandidaten für 30.000 Euro vermittelt – und solche für 60.000 Euro.

Eingeordnet heißt das: Das Gehalt liegt auf dem Niveau eines soliden Berufseinstiegs, spiegelt aber noch nicht den strategischen Anspruch wider, den die Rolle ab der Series A haben kann. Wo du innerhalb der Spanne landest, hängt von mehreren Faktoren ab: der Phase und Finanzierung des Startups, dem Standort, deinem Hintergrund und davon, ob du über ein VC-Programm einsteigst oder dich direkt bewirbst. Frühphasige Startups mit knapper Kasse zahlen tendenziell weniger als gut finanzierte Scale-ups. Ein genauer Blick in die Stellenanzeige und eine offene Nachfrage im Gespräch helfen dir, die Spanne realistisch einzuschätzen.

Der eigentliche Wert des Jobs liegt jedoch weniger im Einstiegsgehalt als in den Aussichten. Sandow beobachtet, dass zwischen Gründern und ihren Associates oft sehr enge Arbeitsbeziehungen entstehen – die Übernahmequote sei sehr hoch, viele Gründer wollten ihre rechte Hand unbedingt halten. Wer sich beweist, wächst also nicht selten direkt im Unternehmen weiter. Dazu kommt etwas, das sich in keiner Gehaltszahl abbildet: Du sammelst in ein, zwei Jahren einen Überblick über Strategie, Finanzen, Fundraising und Operations, für den andere deutlich länger brauchen.

Für wen passt die Rolle – und welche Skills zählen?

Wenn du dich fragst, ob die Rolle zu dir passt, hilft ein Blick darauf, worauf VC-Verantwortliche beim Recruiting achten. „Das Wichtigste ist das richtige Mindset“, sagt Sandow. Vorerfahrung ist relevant, Kenntnisse in BWL und Projektmanagement helfen, der sichere Umgang mit Excel und PowerPoint ebenfalls – doch entscheidend ist all das nicht. Kandidaten müssen hungrig sein, den Drang haben zu lernen und bereit sein, mit den Gründern alles durchzumachen, auch die unstrategischen und weniger glamourösen Aufgaben. Ein bestimmter Uniabschluss ist nicht gefragt, sondern die Lust, mit anzupacken.

Konkret nennen die HR-Verantwortlichen der VCs vier Fähigkeiten, auf die sie bei Bewerbern besonders achten:

  • Organisationstalent, weil du parallel viele Fäden hältst und nichts liegen bleiben darf
  • gute Kommunikationsfähigkeit, weil du nach allen Richtungen vermittelst – zu Teams, Investoren und Kunden
  • analytische Fähigkeiten und schnelle Auffassungsgabe, weil du dich ständig in neue Themen einarbeitest
  • Priorisierung, Bischofs wichtigster Punkt: sich schnell einarbeiten, aber auch mal etwas abblocken und sich fokussieren können

Diese Fähigkeiten reichen allerdings nicht allein. Der Job sei stark das, was du selbst daraus machst, sagt Bischof – inklusive des Muts, dich auch gegenüber der Geschäftsführung klar zu artikulieren. Paeschke empfiehlt, mit den Gründern offen abzusprechen, was du mitnehmen und lernen möchtest und wo du langfristig hinwillst. Und es gehört Chemie dazu: Niklahs achtet beim Matching sehr darauf, dass Associate und Gründer ähnlich ticken, weil die Rolle eher die Erweiterung des CEOs ist als ein komplementäres Gegenstück.

Typische Hintergründe: Viele Founders Associates kommen aus Consulting, Investment Banking, Private Equity oder anderen High-Growth-Startups. Das ist aber kein Muss – VC-Programme richten sich ausdrücklich an Berufseinsteiger direkt von der Universität. Wichtig ist außerdem die Abgrenzung zu Praktikum und Werkstudentenjob: Als Founders Associate arbeitest du in Vollzeit, trägst echte Eigenverantwortung und sitzt nah an der Entscheidung. Du bist Sparringspartner auf Augenhöhe, kein Zuarbeiter – und genau das schlägt sich auch im Gehalt nieder.

Founders Associate werden: So gelingt der Einstieg

Es gibt zwei typische Einstiegswege. Der erste ist die Direktbewerbung bei einem Startup: Entsprechende Stellenanzeigen findest du auf den großen Jobplattformen und den Jobbörsen der Startup-Szene, besonders in Berlin und München. Achte bei der Suche auf beide Schreibweisen – Founders Associate und Founder Associate – und schau dir genau an, welche Aufgabenbereiche die Anzeige tatsächlich nennt.

Der zweite Weg führt über strukturierte VC-Programme. Weil die Nachfrage von Gründern so hoch war, hat Atlantic Labs daraus ein festes Format gemacht, das bewusst mehr sein soll als ein weiteres Praktikum: ein Programm von mindestens sechs und höchstens zwölf Monaten für Berufseinsteiger und Young Professionals, die als Founders Associates an Portfolio-Startups vermittelt werden. Teilnehmer bekommen laut Sandow einen Mentor, Learning-Sessions, Zugang zu Events, auf denen sie Gründer kennenlernen, und die Chance, ein Netzwerk aufzubauen. Das erklärte Ziel: Am Ende des Programms sollst du auf das Entrepreneur-Sein vorbereitet sein.

Wie abwechslungsreich das aussehen kann, zeigt Pauline Paeschke: In gut acht Monaten im Programm war sie bereits in drei sehr unterschiedlichen Startups – angefangen beim Lieferdienst Alpakas, danach beim Femtech-Startup Levy, aktuell bei The Healthy Pet Co., einem jungen Startup für Tierpflegeprodukte. Der Reiz liege darin, eng mit Gründern in unterschiedlichen Phasen zu arbeiten, sagt sie. Man könne extrem viel lernen.

Egal ob Direktbewerbung oder Programm – drei Fragen helfen dir, ernst gemeinte Founders-Associate-Stellen von umbenannten Assistenzjobs zu unterscheiden:

  • Nennt die Anzeige strategische Aufgaben wie Projektleitung, Fundraising-Support oder Strategiearbeit – oder nur Assistenz-Tätigkeiten?
  • Wie nah arbeitest du an den Gründern, und gibt es Entwicklungsperspektiven Richtung Chief of Staff?
  • Passt die Unternehmensphase zu dem, was du lernen willst: früh und operativ oder Series A und strategisch?

Wer diese Punkte im Bewerbungsgespräch offen anspricht, merkt schnell, ob das Startup die Rolle verstanden hat – und spart sich im Zweifel eine Fehlentscheidung.

Der Weg vom Founders Associate zum eigenen Startup

Gilt der Founders Associate als Sprungbrett ins eigene Unternehmertum? Die ehrliche Antwort: ja, aber selten direkt. Der typische Pfad führt über eine Zwischenstufe. Wer als Associate überzeugt, wird oft übernommen – die nächste Stufe ist dann in der Regel der Chief of Staff.

Beide Rollen ähneln sich: Auch ein Chief of Staff ist ein Generalist mit dem Auftrag, alle Bälle gleichzeitig in der Luft zu halten. Der Unterschied liegt im Anspruch. Ein Chief of Staff bringt im Verständnis der VC-Verantwortlichen drei bis fünf Jahre Berufserfahrung mit und arbeitet stärker mit dem C-Level an strategischen Themen, statt organisatorisch tätig zu werden. Der Founders Associate ist die Einstiegsrolle, der Chief of Staff die gereifte Variante.

Erst danach kommt für viele die Option der eigenen Gründung. Paeschke etwa kann sich vorstellen, noch zwei, drei Jahre als Founders Associate oder Chief of Staff zu arbeiten und dann vielleicht selbst zu gründen – dieser Plan sei ein Grund gewesen, das Programm zu machen. Dass Atlantic Labs seine Associates explizit auf das Entrepreneur-Sein vorbereiten will, zeigt zudem: Der Weg vom Associate zum Gründer ist im Ökosystem als Karrierelogik anerkannt.

Fachlich spricht einiges dafür. Als Associate lernst du, wie Gründer priorisieren, wie Fundraising funktioniert, wie ein Pitch Deck entsteht, was in einem Term Sheet steht und wie Operations skaliert – komprimiert in kurzer Zeit. Über VC-Programme baust du parallel ein Netzwerk aus Gründern und Investoren auf. Trotzdem ist die Rolle kein Garant: Sie gibt dir Überblick, Kontakte und Lernkurve, aber die Entscheidung zu gründen und das Durchhaltevermögen danach bleiben bei dir. Wer gründen will, sollte die Associate-Zeit deshalb aktiv nutzen – Themen selbst in die Hand nehmen, Verantwortung suchen und mit den Gründern klären, was du mitnehmen willst.

Häufige Fragen zum Founders Associate (FAQ)

Was macht ein Founders Associate den ganzen Tag?

Es gibt keinen Standard-Tag. Morgens vielleicht ein Investor-Update fertigstellen, mittags einen Recruiting-Prozess strukturieren, nachmittags Zahlen fürs Board aufbereiten – und nebenbei die Frage der Gründer beantworten, ob sich ein neuer Markt lohnt. Der rote Faden ist die Haltung: Ownership übernehmen, priorisieren, liefern.

Was ist der Unterschied zwischen Founders Associate und Praktikum oder Werkstudentenjob?

Der Unterschied liegt in Eigenverantwortung und Nähe zur Entscheidung. Ein Founders Associate ist eine Vollzeitstelle mit eigenen Projekten und direktem Draht zu den Gründern – ein Sparringspartner auf Augenhöhe, kein Zuarbeiter. Entsprechend liegt das Gehalt mit 40.000 bis 50.000 Euro brutto im Jahr deutlich über typischen Praktikums- oder Werkstudentenvergütungen.

Founders Associate vs. Chief of Staff: Wo liegt der Unterschied?

Beide sind Generalisten, die viele Bälle gleichzeitig in der Luft halten. Der Chief of Staff ist die erfahrenere Variante: Er bringt meist drei bis fünf Jahre Berufserfahrung mit und arbeitet stärker mit dem C-Level an strategischen Themen, während der Founders Associate als Einstiegsrolle auch organisatorische und administrative Aufgaben übernimmt. Häufig ist der Chief of Staff die nächste Karrierestufe nach dem Associate.

Was verdient ein Founders Associate?

Die gängige Größenordnung liegt bei 40.000 bis 50.000 Euro brutto im Jahr (Stand: November 2025). Vermittelnde Recruiter berichten von einer Spanne zwischen 30.000 und 60.000 Euro – abhängig von Phase, Finanzierung, Standort und deinem Hintergrund.

Wie wird man Founders Associate?

Über zwei Wege: die Direktbewerbung bei einem Startup oder ein strukturiertes VC-Programm, etwa das sechs- bis zwölfmonatige Programm von Atlantic Labs mit Mentor, Learning-Sessions und Event-Zugang. Ein bestimmter Studienabschluss ist nicht nötig – was zählt, sind Mindset, Organisationstalent, Kommunikationsstärke und die Bereitschaft, auch unglamouröse Aufgaben mitzumachen.

Ist der Founders Associate ein Sprungbrett ins eigene Startup?

Ja, aber meist über einen Zwischenschritt. Viele Associates werden übernommen und wachsen Richtung Chief of Staff, bevor sie gründen. Die Rolle liefert Überblick über alle Unternehmensbereiche, Einblicke ins Fundraising und ein starkes Netzwerk – gute Voraussetzungen für die eigene Gründung, aber kein Automatismus.

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