Zum Inhalt springen
pitchdeck
Finanzierung

Series B: Definition, Ablauf und Unterschied zu Series C und D

Pitchdeck Magazin Redaktion·
Detailed view of a US 100 dollar bill highlighting security features and design elements.
Bild von Đào Thân auf Pexels

Eine Series B ist die zweite große institutionelle Finanzierungsrunde eines Startups und folgt auf die Series A. Sie steht an, wenn das Geschäftsmodell funktioniert, der Product-Market-Fit belegt ist und die Umsätze nachweisbar wachsen. Das frische Kapital dient vor allem einem Ziel: das bewährte Modell zu skalieren, etwa über Teamaufbau, Vertrieb und die Erschließung neuer Märkte.

Du erfährst hier kompakt, was eine Series B ausmacht, welche Reife und Kennzahlen Investoren erwarten, wer typischerweise investiert und wie sich die Runde von Series C und D unterscheidet. Den Gesamtüberblick über alle Finanzierungsrunden ab der Seed-Phase behandelt ein separater Artikel.

  • Die Series B folgt auf die Series A, sobald Product-Market-Fit und Umsatzwachstum belegt sind.
  • Das Kapital finanziert die Skalierung: Team, Vertrieb, Marketing und Marktexpansion.
  • Investoren erwarten belastbare Kennzahlen und wiederkehrende Umsätze statt einer vielversprechenden Idee.
  • Typische Geldgeber sind Wachstums-VCs, dazu kommen teils Corporate Venture Capital und Bestandsinvestoren.
  • Series C und D schließen bei weiterem Kapitalbedarf an, etwa für Internationalisierung, Zukäufe oder die Phase vor einem Exit.

Was ist eine Series B? Definition und Einordnung

Die Series B reiht sich in den klassischen Finanzierungszyklus von Startups ein: Nach der Seed-Phase, in der Idee und Prototyp entstehen, und der Series A, in der das Geschäftsmodell auf einen tragfähigen Kurs gebracht wird, ist die Series B die Runde der konsequenten Vergrößerung. Wer eine Series B aufnimmt, hat in der Regel bereits bewiesen, dass Kunden das Produkt wollen und bereit sind, dafür zu zahlen.

Der Auslöser für die Runde ist meist dieselbe Situation: Das Startup wächst, die Nachfrage zieht an, doch der Ausbau von Team, Technik und Vertrieb verschlingt mehr Geld, als das operative Geschäft abwirft. Frisches Eigenkapital von Wachstumsinvestoren schließt diese Lücke und ermöglicht ein Tempo, das aus dem Cashflow allein nicht finanzierbar wäre.

Die Bezeichnung kommt aus der Kapitalstruktur: Investoren erhalten in dieser Phase typischerweise Vorzugsaktien einer neuen Klasse, die nach dem Buchstaben der Runde benannt ist, mit eigenen Rechten etwa bei Liquidationspräferenzen oder Vetofragen. Die Buchstaben markieren also die Reihenfolge der emittierten Aktienklassen, nicht eine Qualitätsstufe.

Die Abgrenzung zur Series A fällt vielen schwer, weil beide Runden Wachstumskapital bringen. Der Kernunterschied liegt im Reifegrad: Die Series A finanziert den Weg vom funktionierenden Produkt zum tragfähigen Geschäftsmodell, und viele Kennzahlen sind dort noch jung und Schwankungen ausgesetzt. Die Series B setzt auf einem bereits belegten Modell auf und vergrößert es. Entsprechend höher fallen Volumen, Bewertung und die Anforderungen an die Datenlage aus.

Der Ablauf ähnelt dem früherer Runden, ist aber anspruchsvoller. Zu Beginn steht die Vorbereitung: Das Gründerteam aktualisiert Finanzplan und Pitch Deck und legt seine Kennzahlen offen, in der Regel über einen digitalen Datenraum, in dem Finanzhistorie, Verträge und die Anteilsstruktur (Cap Table) für die Prüfung bereitliegen. Es folgen Gespräche mit potenziellen Lead-Investoren, die die Runde strukturieren und die Bewertung verhandeln; meist führt das Team mehrere solcher Gespräche parallel, um Konditionen vergleichen zu können. Bei ernsthaftem Interesse erstellt der Investor ein Term Sheet mit den Konditionen, in dem unter anderem Bewertung, Rundengröße und Mitspracherechte festgehalten werden. Danach prüft er das Unternehmen in einer Due Diligence gründlich durch, von Verträgen und Finanzen bis zur Technologie. Erst nach bestandener Prüfung kommt es zur Unterschrift und Auszahlung. Zwischen erstem Pitch und Abschluss vergehen häufig mehrere Monate.

Zur Höhe einer Series B kursieren unterschiedliche Angaben, die je nach Währung, Stichprobe und Marktfokus der jeweiligen Quelle variieren. Als grobe Einordnung gilt: Series-B-Runden bewegen sich typischerweise im zweistelligen Millionenbereich, können aber je nach Branche, Wachstumsdynamik und Marktumfeld deutlich darüber oder darunter liegen – eine verbindliche Standardhöhe gibt es nicht. Ein Beispiel aus Deutschland: Der Münchner Auto-Abo-Anbieter FINN gab im Mai 2022 den Abschluss einer Series B über 110 Millionen US-Dollar Eigenkapital bekannt, ergänzt um 720 Millionen US-Dollar Fremdkapital. Solche Runden zeigen, wie weit die Spanne je nach Geschäftsmodell und Kapitalbedarf reichen kann.

Die Bewertung des Unternehmens liegt in dieser Phase üblicherweise spürbar über der der Series A, weil das Risiko für Investoren gesunken ist. Garantiert ist das nicht: In angespannten Marktphasen kommen auch Flat Rounds vor. Für Gründer bedeutet jede Runde zudem eine weitere Verwässerung ihrer Anteile – ein Punkt, den du bei der Verhandlung der Bewertung immer mitrechnen solltest.

Wofür wird Series-B-Kapital genutzt?

Das Stichwort der Series B lautet Skalierung. Während die Series A noch dazu dient, ein funktionierendes Geschäftsmodell zu finden und zu stabilisieren, geht es jetzt darum, ein bewährtes Modell deutlich größer zu machen. Die Mittel fließen typischerweise in vier Bereiche:

  • Teamaufbau: Neue Fachkräfte und erfahrene Führungskräfte, etwa für Vertrieb, Finanzen oder Personal, damit die Organisation mit dem Wachstum Schritt hält.
  • Vertrieb und Marketing: Ausbau der Verkaufsstrukturen, höhere Marketingbudgets und der Aufbau wiederholbarer Akquiseprozesse.
  • Marktexpansion: Erschließung neuer Regionen oder Kundensegmente, bei vielen Startups auch der Sprung ins Ausland.
  • Produkt und Infrastruktur: Weiterentwicklung des Angebots, Skalierung der Technik und gegebenenfalls zusätzliche Produktlinien.

Entscheidend ist der Perspektivwechsel: In der Series B wird kaum noch experimentiert. Investoren finanzieren die Vergrößerung eines funktionierenden Modells, keine weitere Suche danach. Ein Beispiel zur Einordnung: Ein Software-Startup, das mit seinem Abo-Modell im Heimatmarkt profitabel Kunden gewinnt, nutzt die Series B, um ein Vertriebsteam für drei weitere Länder aufzubauen und den Kundenservice zu professionalisieren. Das Kapital soll dabei über einen klar definierten Zeitraum reichen – bis die nächste Finanzierungsrunde oder die Profitabilität erreicht ist.

Damit das gelingt, wird die Runde in der Praxis auf konkrete Meilensteine geplant. Im Finanzplan legst du fest, welche Zwischenziele das Kapital finanzieren soll – etwa eine bestimmte Umsatzmarke, den Aufbau des Vertriebsteams oder den Eintritt in neue Märkte. Diese Meilensteine sind mehr als interne Planung: Sie bilden die Argumentationsgrundlage für die nächste Runde. Wer seine Series-B-Ziele nachweisbar erreicht, verhandelt bei einer möglichen Series C aus einer deutlich stärkeren Position.

Ebenso wichtig ist, was das Kapital nicht leisten soll: eine schwächelnde Geschäftsidee retten oder dauerhaft operative Verluste ohne Wachstumslogik decken. Investoren prüfen genau darauf, ob der Einsatz des Geldes messbar zusätzliches Wachstum erzeugt.

Welche Reife und Kennzahlen erwarten Investoren?

Die Series B ist der Punkt, an dem Versprechen allein nicht mehr reichen. Wachstumsinvestoren wollen sehen, dass das Unternehmen seine frühe These mit Zahlen belegen kann. Der Weg zu dieser Runde ist entsprechend anspruchsvoll: Viele Startups, die eine Series A aufgenommen haben, scheitern an den höheren Anforderungen der nächsten Runde und erreichen die Series B nicht. Fixe Mindestwerte gibt es nicht – die Erwartungen hängen von Branche, Modell und Marktphase ab. Auf dem Prüfstand stehen aber fast immer dieselben Punkte:

  • Nachgewiesenes Umsatzwachstum: ein über mehrere Quartale oder Jahre dokumentierter Anstieg, idealerweise mit stabiler Dynamik.
  • Wiederkehrende Umsätze: bei Abo-Modellen Kennzahlen wie MRR oder ARR sowie eine gesunde Kundenbindung mit geringer Abwanderung.
  • Tragfähige Unit Economics: Die Kosten, einen Kunden zu gewinnen, stehen in einem sinnvollen Verhältnis zu dessen langfristigem Wert.
  • Validierter Vertrieb: Die Akquise läuft über wiederholbare Prozesse und hängt nicht mehr allein am Netzwerk der Gründer.
  • Team und Organisation: Führungsstrukturen, die ein deutlich größeres Unternehmen tragen können.

Einige der genannten Begriffe lohnen eine kurze Einordnung – besonders wenn du dich zum ersten Mal mit Wachstumsfinanzierungen beschäftigst. MRR und ARR stehen für monatlich beziehungsweise jährlich wiederkehrende Umsätze und zeigen, wie planbar ein Geschäftsmodell ist. Die Churn-Rate misst, wie viele Kunden oder wie viel Umsatz in einem Zeitraum verloren gehen – je niedriger dieser Wert, desto stabiler die Basis. CAC bezeichnet die Kosten, um einen neuen Kunden zu gewinnen, LTV den Wert, den dieser Kunde über die gesamte Geschäftsbeziehung hinweg für das Unternehmen hat. Erst das Verhältnis beider Werte zeigt, ob das Wachstum wirtschaftlich sinnvoll finanzierbar ist.

Daneben zählt die Marktstory: Investoren wollen erkennen, dass das Unternehmen in seinem Segment eine führende Position anstreben kann. Wer in einem kleinen Nischenmarkt wächst, muss plausibel machen, dass dieser Markt groß genug für eine Series-B-These ist. Und wer noch Verluste schreibt, muss zeigen, dass sie geplant sind und aus gezielten Investitionen stammen – nicht aus einem Modell, das nicht trägt.

Für dich als Gründer heißt das: Die Hausaufgaben der Series A – saubere Daten, dokumentierte Prozesse, ein belastbarer Finanzplan – entscheiden in der Series B darüber, ob ernsthafte Gespräche überhaupt zustande kommen.

Wer investiert in Series-B-Runden?

Mit der wachsenden Rundengröße ändert sich auch das Investorenbild. Im Zentrum stehen Venture-Capital-Fonds mit Fokus auf Wachstumsphasen, sogenannte Growth- oder Later-Stage-VCs. Sie verwalten größere Fondsvolumen und können entsprechend höhere Tickets vergeben als Frühphaseninvestoren. Häufig übernimmt ein solcher Fonds die Rolle des Lead-Investors: Er verhandelt Bewertung und Konditionen und trägt den größten Teil der Runde.

Größere Runden tragen selten einzelne Fonds allein. Üblich sind Konsortien, in denen sich mehrere Gesellschafter die Runde teilen, koordiniert vom Lead-Investor. Für das Startup erhöht das den Abstimmungsaufwand, verteilt aber auch Know-how und Netzwerke auf mehrere Partner.

Daneben steigen strategische Geldgeber ein. Corporate-Venture-Capital-Einheiten etablierter Unternehmen investieren in Startups, die zu ihrem Kerngeschäft passen – aus Interesse an Technologie, Marktzugang oder einer späteren Übernahme. Auch Bestandsinvestoren aus der Series A sind meist wieder dabei und sichern ihre prozentuale Beteiligung ab.

Für Gründer hat diese Mischung praktische Folgen: Bestandsinvestoren bringen Vertrauen und Kontinuität mit, neue Lead-Investoren frische Netzwerke und oft strengere Reporting-Anforderungen. Die Auswahl des Lead-Investors ist damit mehr als eine Finanzierungsfrage – er prägt die weitere Unternehmensführung über Jahre. Häufig nimmt er dafür einen Sitz im Beirat ein und begleitet die strategischen Entscheidungen direkt mit. Bei der Auswahl lohnt deshalb ein genauer Blick: auf die Erfahrung des Fonds mit Unternehmen in ähnlicher Phase, auf sein Netzwerk für Folgerunden und auf die Frage, ob er das weitere Wachstum auch finanziell mittragen kann.

Series B im Vergleich zu Series C und D

Die Series B ist selten die letzte Runde. Wächst ein Startup weiter und braucht zusätzliches Kapital, folgen Series C und in manchen Fällen eine Series D. Die Logik bleibt gleich: Jede Runde baut auf den Meilensteinen der vorherigen auf. Die Schwerpunkte verschieben sich aber – von der Skalierung eines Modells hin zur Expansion auf breiter Front und zur Vorbereitung eines Exits. Die wichtigsten Unterschiede im Überblick:

RundePhase und ZielTypische Investoren
Series BSkalierung nach belegtem Product-Market-Fit: Team, Vertrieb und erste Marktexpansion ausbauenWachstums-VCs, Bestandsinvestoren aus der Series A, teils Corporate Venture Capital
Series CWeiteres Wachstum auf höherem Niveau: Internationalisierung, Zukäufe anderer Unternehmen, Vorbereitung auf Börsengang oder VerkaufLater-Stage-VCs, Private-Equity-Fonds, Hedgefonds, strategische Investoren
Series DSeltener: zusätzliche Wachstumsrunde vor dem geplanten Exit oder Überbrückung, wenn sich Börsengang oder Verkauf verzögernLater-Stage-VCs, Private Equity, Bestandsinvestoren

Die Series C hebt das Niveau der Series B noch einmal an. Unternehmen in dieser Phase sind etabliert, oft in mehreren Märkten aktiv und wachsen planbar. Das Kapital fließt häufig in die Internationalisierung, in Übernahmen kleinerer Wettbewerber oder in die Professionalisierung vor einem Börsengang – etwa um Technologie, Talente oder Marktzugang zuzukaufen oder um Berichtswesen und Unternehmensführung an die Anforderungen des Kapitalmarkts anzupassen. Mit dem geringeren Risiko kommen neue Investorentypen hinzu, etwa Private-Equity-Gesellschaften und Hedgefonds, die spätere Phasen bevorzugen.

Die Series D ist die Ausnahme und kommt deutlich seltener vor. Sie hat zwei mögliche Gesichter: Als Wachstumsrunde gibt sie einem erfolgreichen Unternehmen zusätzliche Zeit und Kapital, um vor dem Exit weiter zuzulegen – etwa, weil das Umfeld für Börsengänge gerade ungünstig ist. Zwei Beispiele zeigen diese Variante: Das Scale-up Factorial nahm in einer von General Catalyst angeführten Series D 150 Millionen US-Dollar auf und wurde dabei mit über 2,5 Milliarden US-Dollar bewertet, und der Auto-Abo-Anbieter FINN erreichte mit einer Series D über 140 Millionen Euro eine Bewertung von mehr als einer Milliarde Euro. Eine Series D kann aber auch ein Warnsignal sein, wenn ein Unternehmen frisches Geld braucht, weil der geplante Exit ausgeblieben ist oder die Bewertung gefallen ist; dann spricht man häufig von einer Down Round. Für dich ist deshalb der Kontext entscheidend: Eine Series D sagt für sich genommen weder etwas Gutes noch etwas Schlechtes aus – Bewertung und Rahmenbedingungen der Runde geben Aufschluss.

Generell gilt für die Einordnung: Mit jeder Buchstabenrunde steigen typischerweise Rundengröße und Bewertung, während das Risiko für die Investoren abnimmt – und die Anforderungen an Reporting und Unternehmensführung wachsen.

Zwei Einordnungen runden das Bild ab. Erstens: Nicht jedes Unternehmen durchläuft alle Buchstaben. Manche Startups erreichen nach der Series B die Profitabilität und benötigen kein weiteres Wachstumskapital, andere werden bereits in dieser Phase von einem größeren Unternehmen übernommen. Zweitens kommen zwischen den Hauptrunden sogenannte Verlängerungsrunden vor, etwa eine Series B2: Bestandsinvestoren stellen dabei zusätzliches Kapital bereit, häufig zu ähnlichen Konditionen wie in der ursprünglichen Runde, um bis zur nächsten vollwertigen Runde weitere Meilensteine zu finanzieren.

Infografik: Series B im Vergleich zu Series C und D Runde: Series B | Phase und Ziel: Skalierung nach belegtem Product-Market-Fit: T...

FAQ zu Series B, C und D

Was ist eine Series B?

Eine Series B ist die zweite große Wachstumsfinanzierung eines Startups nach der Series A. Sie erfolgt, wenn Geschäftsmodell und Product-Market-Fit belegt sind, und finanziert die Skalierung von Team, Vertrieb und Marktpräsenz.

Wie hoch ist eine Series-B-Finanzierung?

Eine verbindliche Standardhöhe gibt es nicht. Als grobe Einordnung gilt: Series-B-Runden bewegen sich typischerweise im zweistelligen Millionenbereich, wobei die Angaben je nach Quelle, Markt und Währung variieren. Entscheidend sind Branche, Wachstumsdynamik und Marktumfeld – einzelne Runden können deutlich darüber oder darunter liegen.

Was ist der Unterschied zwischen Series A und Series B?

Die Series A finanziert den Aufbau eines tragfähigen Geschäftsmodells aus einem funktionierenden Produkt heraus – viele Annahmen sind in dieser Phase noch unbewiesen. Die Series B setzt später an: Geschäftsmodell und Product-Market-Fit sind bereits belegt, und das Kapital fließt in die Vergrößerung. Deshalb liegen Rundengröße, Bewertung und die Anforderungen an die Datenlage in der Series B spürbar höher.

Was ist der Unterschied zwischen Series B und Series C?

Die Series B skaliert ein validiertes Geschäftsmodell: Team, Vertrieb und erste Expansion. Die Series C baut auf diesem gewachsenen Unternehmen auf und finanziert Internationalisierung, Zukäufe oder die Vorbereitung eines Exits – mit höheren Volumina und zusätzlichen Investorentypen wie Private-Equity-Fonds.

Was bedeutet eine Series-D-Finanzierung?

Eine Series D ist eine vierte Buchstabenrunde und kommt selten vor. Sie kann eine zusätzliche Wachstumsrunde vor dem Börsengang oder Verkauf sein, aber auch eine Überbrückung, wenn sich der geplante Exit verzögert oder die Bewertung gesunken ist. Die Umstände der einzelnen Runde entscheiden über die Einordnung.

Wer investiert typischerweise in eine Series B?

Vor allem Venture-Capital-Fonds mit Wachstumsfokus, dazu häufig die Bestandsinvestoren aus der Series A und in manchen Fällen Corporate-Venture-Capital-Einheiten etablierter Unternehmen. Ein Lead-Investor strukturiert die Runde und verhandelt die Konditionen.

Dieser Artikel dient der redaktionellen Einordnung der Begriffe und ersetzt keine Finanz- oder Anlageberatung.

Weitere Artikel